Anlageberatung

Anlageberatung

Wie auf jedem Markt, treffen sich auch auf dem Markt für Anlageberatung:

Produktnachfrage (Einkauf),
Produktangebot (Verkauf).
  
Anlageberatung als klassische Honorarberatung auf dem Finanzmarkt
 


Unter dem Begriff Anlageberatung versteht man vornehmlich die Beratung für eine zu tätigende
Investition
z. B. im Kapitalmarkt, in Immobilien, in Aktien, in Fonds etc. Die Anlageberatung umfasst lediglich die Beratung, den eigentlichen Anlageent-
scheid trifft hierbei, im Gegensatz zur Vermögensverwaltung, immer der Mandant selbst.*

Als Privatanleger und als Institution können Sie Anlageberatung sowohl als Einkaufs-, als auch als Verkaufsberatung erwerben. Die Übergänge sind fließend.
 
1. Einkauf zurück
 
Anleger (und somit auch Vermögensverwalter und Fondsgesellschaften) können nicht direkt auf die Rendite Ihrer Anlagen wirken. Der Schwerpunkt von Anlageberatung im Einkauf liegt deswegen insbesondere auf eine vernetzte Bedarfsabklärung in Verbindung mit bestehenden und geplanten Anlagen, auf Struktur-, Kosten-, Risikoberatung und Controlling.  Die Umsetzung erfolgt in der Regel mit sicheren und rentablen bestehenden oder möglichst kostengünstigen neuen Produkten und über sichere Internetplattformen. Oder die Beratung bildet die Grundlage für ein Verkaufsgespräch und zur Umsetzung bei einer Bank oder  einem Vermögensverwalter.
   
Anlageberater im Einkauf werden – wie Rechtsanwälte und Steuerberater – ausschließlich über ein Honorar auf Stundenbasis und auch in ähnlicher Höhe bezahlt. Das befreit sie von Interessenkonflikten. Einen guten Anlageberater zeichnet eine hohe Anzahl von Beratungen aus. So ab 100 Beratungen pro Jahr über mehrere Jahre hinweg stellt sich Routine und Marktkenntnis ein. Alle Beratungen sind detailliert, schriftlich und zumindest nach den gesetzlichen Vorgaben zu dokumentieren. Sie sollten rechtlich geprüft sein (auch zum Nachweis der Beratungszahl).
   
Einen guten Anlageberater im Einkauf zeichnet auch eine hohe und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aus, eine hohe Zahl an dokumentierten Beratungen und eine lange Berufserfahrung. Eine Organisation, die ein hohes Aus- und Weiterbildungsniveau Ihrer Mitglieder fordert und streng durchsetzt ist das Financial Planning Standards Board  Deutschland (www.fpsb.de). Insofern erkennen Sie einen gut ausgebildeten Berater immer auch an der CFP® – Zertifizierung. Allerdings sichern sich in der Regel Banken, Fondsgesellschaften und Vermögensverwalter diese Qualität. Die meisten CFP® arbeiten im Verkauf.
 
2. Verkauf zurück
 
Die typischen Anlaufstellen für Anlageberatung sind Banken, Sparkassen, Versicherungen und deren freiberufliche Vermittler.
   
Anlageberatung [im Verkauf] wird sowohl von Banken, als auch von so genannten "freien“ Finanzvertrieben und/oder Finanzberatern angeboten. In Deutschland ist die Anlageberatung sowohl im Kreditwesengesetz (KWG) als auch in der Gewerbeordnung (GewO) gesetzlich geregelt. Gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 KWG ist danach „Die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsver-breitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird“ nur mit Erlaubnis der BaFin** möglich. Derart regulierte Finanzdienstleister [in der Regel Banken und Vermögensverwalter] dürfen im Rahmen der Anlageberatung sämtliche Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs.11 KWG einsetzen.*
   
Einen guten Anlageberater im Einkauf zeichnet auch eine hohe und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung aus, eine hohe Zahl an dokumentierten Beratungen und eine lange Berufserfahrung. Eine Organisation, die ein hohes Aus- und Weiterbildungsniveau Ihrer Mitglieder fordert und streng durchsetzt ist das Financial Planning Standards Board  Deutschland (www.fpsb.de). Insofern erkennen Sie einen gut ausgebildeten Berater immer auch an der CFP® – Zertifizierung. Allerdings sichern sich in der Regel Banken, Fondsgesellschaften und Vermögensverwalter diese Qualität. Die meisten CFP® arbeiten im Verkauf.
   
Zahlreiche so genannte "freie Anlageberater" [Makler, Fondsshops, Vermittler] machen allerdings von der in § 2 Abs. 6 Nr. 8 KWG geregelten Ausnahme Gebrauch, wonach die Anlageberatung auch auf Basis einer Erlaubnis nach § 34c Abs. 1 Nr. 3 GewO erbracht werden darf, sofern sie sich auf Investmentfonds beschränkt. Hintergrund dieser Ausnahme ist [die Annahme], dass es sich bei Investmentfonds um ihrerseits vergleichsweise streng regulierte Produkte handelt, so dass die Beratung hierzu nicht auch noch zusätzlich reguliert werden muss.*
   
An Verkaufsgesprächen ist nichts Schlimmes. Wenn Sie gut vorbereitet in Verkaufsgespräche mit einer Bank, einem Vermögensverwalter oder Finanzdienstleister einsteigen, werden Sie Ihre eigenen Interessen ganz oder weitgehend durchsetzen können. Problematisch werden Anlageberatungsgespräche immer dann, wenn Sie von einem Verkäufer „Beratung“ erwarten. Dann ist es die Aufgabe eines guten Verkäufers, seine Vertriebsliste abzuarbeiten. Für den Verkäufer bedeutet das „Produktberatung“ ausschließlich zu den hauseigenen Angeboten. Solche Verkaufsberatung ist selten im vollen Interesse des Privatanlegers oder der beratenen Institution. Eine in diesem Sinne „unbefangene“ Beratung können auch die neuen Honorarverkäufer in der Anlageberatung nicht anbieten.
   
3. Über 2.000 protokollierte und rechtlich geprüfte Beratungen seit 2001 zurück
   
Hinter meinen Beratungsdienstleistungen
steht die Erfahrung aus über 2.000 protokollierten und von Rechtsanwälten haftungsrechtlich geprüften Honorarberatungen,
stehen hochwertige Zertifizierungen mit schweren Eingangsprüfungen und laufender Weiterbildungsverpflichtung.
   
Ausprobieren müssen Sie es schon selbst.
Im Rahmen meiner klassischen Einkaufsberatung für Privatpersonen und Institutionen biete ich Ihnen folgende Dienstleistungen an:
   
 
4. Anlageberatung als klassische Honorarberatung zurück

4.1. Einstiegsberatung

Stellungnahme zu einer bestehenden oder geplanten Anlage

ohne Prüfung der Vernetzung mit anderen bestehenden oder geplanten Anlagen,
ohne anwaltliche Stellungnahme,
ohne Stellungnahme durch Steuerberater.
 
 
4.2 Vermögensplanung

Beratung insbesondere bezüglich der Aspekte:

Themen der Umwandlung von Lebenseinkommen zu Geldvermögen und Rentenzahlungen,
Eingliederung von Immobilienerwerb, betriebliche Altersvorsorge, „Riester“, Rürup“ in Vermögensaufbau/-entnahme,
Risiko- und Sicherheits-Check bei Geldanlagen mit Vorschlägen zur bedarfsgerechten Anpassung
Vermögensstruktur-Vereinfachung,
Kostensanierung im Vermögen,
Flexibilitätsprüfung der Geldanlagen,
Einkaufsberatung für Finanzdienstleistungen, –produkte,
Vernetzung dieser und anderer Aspekte, Handlungsempfehlungen und Prioritäten.
Mit anwaltlicher Protokollprüfung.
Auf Wunsch mit Stellungnahme durch einen Steuerberater.
 
4.3 Individuelle Beratung
Anlageberatung als Honorarberatung auf Stundenbasis,
Anlageberatung als Honorarberatung im Rahmen eines vorher vereinbarten Maximalpreises.
 
5. Bestandspflege und Handlungsumsetzung
Handlungsumsetzung auf Honorarbasis
Verhandlungen mit Produktanbietern
"Rebalancing" von Indexfonds-Strukturen (1 - 4* jährlich)
Meine aktuellen Stundensätze und Pauschalen finden Sie unter "Wissen". Teilzahlung ist vereinbar.
 
6. Damit kann Gabriel Hopmeier nicht dienen: zurück
Kostenlose Erstberatung,
laufende Dienstleistungsgebühren,
Erfolgsbeteiligung,
Verrechnung von Provision mit Honorar,
volumenabhängige Honorare,
„Mitgliedschaften“ in Honorarberaterverbünden auf GmbH-Basis, 
extrem geringe "Honorare" unterhalb eines Rechtsanwalts- oder Steuerberaterstundensatzes und
fehlende Weiterbildungszertifizierung
 
7. Kostenloser Depotcheck zurück

Für Sie kostenlos gibt es nur Verkaufsgespräche für die jemand anderes bezahlt, keine Einkaufsgespräche.

Hinter „kostenlosen“ Depotchecks und anderen „kostenlosen“ Finanzdienstleistungen stehen die Bemühungen von (Direkt-) Banken und Vermögensverwaltern, Sie als Kunden von Ihrer Bank weg- und zu sich hinzulocken. Gerne zeige ich Ihnen die wahren Kosten dieser „kostenlosen“ Checks auf.

 
8. Weder „unabhängig“ noch „neutral“ zurück

Einkaufsberatung ist nie unabhängig und neutral! Da Sie für die Beratung bezahlen, sollte der Anlageberater nur von Ihnen abhängen. Damit wollen Sie auch keinen „neutralen“ Berater im Sinne eines Sachverständigen. Sie wollen einen Berater, der befangen nur Ihre Interessen wahrnimmt. 

 
9. Einstiegspunkte in die Honorarberatung zurück

Grob vereinfacht stellen sich typische Einstiegszeitpunkte in die private Anlageberatung wie folgt dar:

 
Auswahl: Sie verfügen über einen festen Anlagebetrag oder wollen regelmäßig sparen. Sie suchen ein Beratungsgespräch ohne Verkaufsdruck bei dem ein großer und unübersichtlicher Finanzmarkt auf die wenigen für Sie wirklich sinnvolle Produkte reduziert wird.
Umsetzung: Sie haben noch nie kleinere oder größere Summen selbst angelegt und wollen lernen, wie das geht. Oder Sie haben wenig Zeit und suchen jemanden qualifiziertes, der Ihnen dabei hilft und auch direkt von Ihnen und nur von Ihnen dafür bezahlt wird.
Information: Sie wollen verstehen, was Ihnen von einem Finanzdienstleiter angeboten wurde und ob das wirklich Ihren Anforderungen entspricht. Sie suchen Informationen über die Verkaufsprospekte hinaus.
Entscheidungshilfe: Ihre Bank(en), Ihr(e) Vermögensverwalter oder andere Finanzdienstleister haben Ihnen Vorschläge unterbreitet und Sie möchten sich mit einer qualifizierten Person darüber unterhalten, welches Angebot zu bevorzugen ist.
Alternative: Ihre Bank(en), Ihr(e) Vermögensverwalter oder andere Finanzdienstleister haben Ihnen Vorschläge unterbreitet und Sie möchten sich mit einer qualifizierten Person darüber unterhalten, ob es nicht auch anders, einfacher oder günstiger geht.
Vereinfachung: Ihr Vermögen ist über die Jahre nicht nur angewachsen, sondern auch unübersichtlicher geworden. Sie wollen es wieder überschaubarer gestalten, ohne an Effizienz zu verlieren.
Risikoanalyse: Die Verkäufer malen Ihnen die tollsten Anlageerfolge aus. Sie wollen aber auch verstehen, welche Risiken in Ihrem Vermögen oder in einem Anlagevorschlag lauern.
Falschberatung: Sie haben den Verdacht, dass Sie falsch beraten und übervorteilt wurden und suchen Unterstützung bei der Vorbereitung des Gesprächs mit einem Rechtsanwalt.
     
*Quelle: Wikipedia; Stichwort: „Anlageberatung“; Text in […] wurde von G. Hopmeier ergänzt.
**BaFin: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; www.bafin.de
 
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Vermögens-Bildung:

Journalisten-Hotline:
0761-76.75.64.80

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Risikomanagement für Private,
Psychologie von Entscheidungen
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